Pseudocheirodon    Meek & Hildebrandt, 1916

 

Fink & Weitzman (1974) geben einen Überblick über die Arten der Gattung (unter dem alten Gattungsnamen Cheirodon) sowie weitere mittelamerikanische Cheirodontinae. Nach Malabarba (1998) ist diese Gattung von Cheirodon verschieden.

 

 

arnoldi    (Boulenger, 1909)

Chirodon arnoldi    Boulenger, 1909

Pseudocheirodon affinis    Meek & Hildebrandt, 1916 als Typusart

 

Nach Fink & Miller (1985) ist P. affinis ein Synonym zu P. arnoldi, ein Name, der für ein einzelnes Exemplar vergeben wurde, das angeblich aus Mexiko stammte. Diese Angabe beruht aber vermutlich auf einem Irrtum und das Tier unterscheidet sich nicht von P. affinis aus Panama.

Die Art kommt in Gewässern auf der pazifischen Seite Zentral-Panamas vor, im Bereich der Kanal-Zone auch auf der atlantischen Seite.

Sie erreicht SL bis 43 mm. Der Rücken zeigt ein netzartiges Schuppenmuster, die Flanken ziert eine silberglänzende Längsbinde. Auffällig ist der kräftige Schwanzwurzelfleck. Die Art ist äußerlich kaum von P. terrabae zu unterscheiden, lebt aber nicht mit dieser Art sympatrisch. Ein Foto findet sich im Aquarienatlas II, S. 265.

 

 

terrabae    Bussing, 1967

 

Diese Art ist nur aus einigen Flüssen Costa Ricas bekannt, so namentlich aus den Einzügen von Rio Grande de Terraba und Rio Pirris. Sie erreicht SL bis 51 mm und ist damit der größte mittelamerikanische Cheirodontine. Die Unterschiede zu P. arnoldi sind äusserst gering.