Thoracocharax Fowler, 1907
Körper noch stärker nach unten gewölbt als bei den anderen Gattungen. Bewohnen meist grössere Gewässer, halten sich dort entfernt vom Ufer auf.
Gasteropelecus securis De Filippi, 1853
Gasteropelecus pectorosus Garman, 1890
Mittlerer und oberer Amazonas oberhalb von Manaus, Rio Madeira, Rio Purus, Rio Javari. In Peru im Rio Ampiyacu und im Rio Ucayali. Erheblich seltener als T. stellatus (Weitzman, 1958).
Körper am stärksten von allen Beilbäuchen gewölbt, noch mehr als bei T. stellatus. Kleiner dunkler Fleck an der Spitze der Dorsale. Foto im Aquarienatlas I, S. 329. Grösste Art der Beilbäuche, bis 68 mm SL, bis 90 mm TL.
Gastropelecus stellatus Kner, 1858
Salmo pectoralis Kner (ex Natterer), 1860
Nicht verfügbar.
Bis 58 (61 ?) mm SL, 75 mm TL. Oberseits metallisch dunkel olivbraun oder bronzefarbig, Flanken und Unterseite silbern. Membran zwischen den ersten fünf Rückenflossenstrahlen schwarz. Iris blass orange.
Der Süsswasserhering Pristigaster cayana gleicht in seiner Körperform verblüffend den Beilbäuchen und wurde nahe Parintins am unteren Amazonas zusammen mit T. stellatus gefangen. Es handelt sich möglicherweise um einen Fall von Mimikry (Weitzman & Palmer, 1996).
Die Art hat eine ausserordentlich weite Verbreitung. Im Süden bewohnt sie das gesamte Becken des Rio Paraguay und des unteren Paraná in Mato Grosso (sicherlich auch Mato Grosso do Sul), Paraguay (relativ selten, Géry, Mahnert & Dlouhy, 1987) und Argentinien (dort bis unterhalb von Rosario). Scheint eigenartigerweise im brasilianischen Paraná zu fehlen. Auch aus Uruguay sind mir keine Nachweise bekannt.
Ferner im gesamten Amazonasbecken, vom unteren Tocantins (Pará) im Osten bis Ecuador und zum Ucayali (Peru) im Westen. In den südlichen Amazonaszuflüssen neben dem Rio Tocantins (dort bis in den Oberlauf nahe Brasilia) aus dem Rio Madeira (einschliesslich Bolivien und Peru) und dem Rio Purus bekannt.
Scheint im gesamten Rio Negro zu fehlen, mit Ausnahme eines einzigen (von mehr als 700!) in Neodat II genannten Fundes von San Carlos de Rio Negro in Venezuela. Dagegen wieder im Orinoko (Venezuela), von San Fernando de Atabapo an abwärts, im oberen Abschnitt zunächst eher spärlich (u.a. im Rio Guaviare, Kolumbien), dann aber vom Oberlauf des Rio Meta (Kolumbien) an über die gesamten Llanos hinweg zwischen Orinoko und Küstenkordillere bis zum Orinoko-Delta flächendeckend verbreitet. Auch in den untersten Abschnitten der rechtsseitigen Zuflüsse wie Rio Caura und Caroni.
Thoracocharax stellatus.
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