Nannaethiops Günther, 1872
Diese Art besitzt im Gegensatz zur Gattung Neolebias eine vollständige Seitenlinie. Kennzeichnend ist ausserdem ein Längsband, das bis auf die mittleren Schwanzflossenstrahlen reicht. Im vorderen Rückenbereich häufig feine Längslinien vorhanden (gut beim mittleren Bild zu sehen).
Das Verbreitungsgebiet ist sehr gross. Zwar erwähnen Daget & Gosse (1984) nur Nigeria, Süd-Kamerun, Gabun, Cabinda und Zaire, doch besitzen sowohl das MNHN als auch das NMNH Exemplare der Zentralafrikanischen Republik. Diese stammen sogar aus Flüssen des Tschad-Beckens. Im NMNH auch Tiere aus Ghana. Soll ferner im Weissen Nil vorkommen. Foto eines Männchens im Aquarienatlas III, S. 97, eines Weibchens im Aquarienatlas I, S. 229.
N. unitaeniatus ist ein recht robuster Fisch, der in der Natur auch in kleinen schlammigen Tümpeln vorkommt und offenbar nicht sehr sauerstoffbedürftig ist, genausogut aber auch in Schwarzwasserbächen zu finden ist.
Bis 55,8 mm SL, 62 mm TL.
Nannaethiops unitaeniatus.
© Kjell Nilsson.

Nannaethiops unitaeniatus. Beachte den roten Fleck in der
oberen Hälfte des Schwanzstiels.
© aqualog-Verlag

Nannaethiops cf. unitaeniatus. Beachte die recht schmale Längsbinde,
die bis zum Ende der mittleren Schwanzflossenstrahlen ragt. Die
Färbung ist etwas untypisch blass. Die häufig zu sehenden feinen
Längslinien im vorderen Rückenbereich fehlen hier.
© aqualog-Verlag
