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Caenotropus

Caenotropus    Günther, 1864

Microdus    Kner, 1858

Präokkupiert.

Tylobronchus    Eigenmann, 1912

für Tylobronchus maculosus

 

Im Gegensatz zu Chilodus schwimmen die Vertreter dieser Gattung vorwiegend horizontal und sind damit eigentlich keine Kopfsteher. Die Gattung wurde von Vari, Castro & Raredon (1995) revidiert.

 

labyrinthicus    (Kner, 1858)

Microdus labyrinthicus    Kner, 1858

Chilodus labyrinthicus rupununi    Fowler, 1914

 

Gesamtes Amazonas- und Orinokobecken. Bemerkenswert ist das Vorkommen im Rio Parnaiba, der vom Amazonasbecken recht weit entfernt liegt. Zur Verbreitung in Guyana und Surinam siehe C. maculosus. Erreicht SL bis 152 mm. Ein Längsband zieht sich über den ganzen Körper bis zum Ende der mittleren Schwanzflossenstrahlen und verbreitert sich vor der Dorsalen zu einem rundlichen Fleck. Fotos finden sich im Aquarienatlas IV, S. 127 sowie in Franke (1995). Neben Detritus und Insektenlarven ernähren sich diese Fische laut Vari et al. (l.c.) auch von Süsswasserschwämmen. Nach Aquarienbeobachtungen von Franke (1995) handelt es sich um einen „Sandfresser“, der den Bodengrund auf der Suche nach Fressbarem durchkaut und das Ungeniessbare wieder ausspuckt.

 

 

maculosus    (Eigenmann, 1912)

Tylobronchus maculosus    Eigenmann, 1912

 

Die zweite Art der Gattung ist auf die Guyana-Staaten beschränkt, vom Rio Cuyuni in Venezuela bis zum Oyapock in Franz. Guyana. Eigenartig ist das Vorkommen dieser und der vorangegangenen Art in Guyana und Surinam. Im Essequibo kommen beide Arten gemeinsam vor. Weiter nach Süden lebt dann im Corantijn nur C. maculosus, im Saramacca und Surinam River wieder C. labyrinthicus und im Marowijne wieder C. maculosus.

Die Art ähnelt den anderen beiden Arten, ist jedoch durch den deutlich abgegrenzten schwarzen Fleck in der Dorsalen gut gekennzeichnet. Ausserdem fehlt ihr der rundliche Fleck auf dem Längsstreifen von C. labyrinthicus. Ein Foto findet sich im Aquarienatlas VI, S. 89. Dies ist die kleinste Art der Gattung mit höchstens 117 mm SL.

 

 

mestomorgmatos    Vari, Castro & Raredon, 1995

 

Eine Art aus den oberen Einzugsgebieten von Rio Negro (oberhalb der Mündung des Rio Daraá) und Orinoko. Die Art wurde zwischenzeitlich auch in Schwarzwasserbächen des Rio Nanay-Gebiets im Tiefland Perus nachgewiesen (Vari & Ortega, 1997). Im gesamten Verbreitungsgebiet kommt auch C. labyrinthicus vor. Fundorte liegen in Schwarzwasserbereichen mit Sandgrund, sowohl in Flüssen mit starker Strömung als auch in kleinen Caños mit stehendem Wasser. SL bis 163 mm. Die Art unterscheidet sich von den anderen beiden Arten durch die ausgedehnt dunkle Färbung der Dorsalen, die nicht auf die Spitze beschränkt ist.

Das nachstehende Foto zeigt vermutlich diese Art.

 

Caenotropus cf. mestomorgmatos. Das Fehlen des rundlichen Flecks
auf der Längsbinde schliesst C. labyrinthicus aus. C. maculosus müsste
einen noch deutlicheren schwarzen Fleck in der Spitze der Dorsalen haben.

 

© aqualog-Verlag

 

Caenotropus mestomorgmatos

 

 

 

 

 


Last Update: Saturday 07. April 2007

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