Macropsobrycon
Macropsobrycon Eigenmann, 1915
Der einzige Vertreter dieser Gattung besitzt ein oberständiges Maul mit leicht verbreiterten Maxillaren (Géry, 1977) und die Rückenflosse ist vorne in der Mitte und an der Spitze kräftig schwarz pigmentiert (Malabarba, 1998, S. 217/218). Zwischen dem zwölften und dreizehnten Schwanzflossenstrahl befindet sich hypertrophiertes Gewebe. Maximal 45 mm SL.
Die Art "Macropsobrycon" xinguense gehört nicht in diese Gattung und wird unter "Macropsobrycon" beschrieben.
Diese Art ist beschränkt auf den Einzug des Rio Uruguay in Rio Grande do Sul und Uruguay sowie die Lagoas dos Patos und Mirim mit ihren Zuflüssen.
Sie unterscheidet sich neben anatomischen Merkmalen durch einen kleineren Caudalfleck von "Macropsobrycon" xinguense (Géry, 1973). Zeichnung in Géry (1977, S. 595).
Auch von dieser Gattung mag es noch weitere Arten geben. So sind in Neodat II die folgenden, als Macropsobrycon sp. bezeichneten Lots gelistet:
1 Ex. aus dem oberen Rio Mamoré-Einzug in Bolivien (USNM 328601),
3 junge Ex. von Porto Velho am Rio Madeira (UMMZ 61359),
5 Ex. aus der Reserva Ducke, einem Waldschutzgebiet bei Manaus (MNRJ 15188) und
ein grösseres Lot aus einem westlichen Zufluss des Rio Paraguay in Paraguay (NRM 15943).
Natürlich kann es sich auch um Tiere handeln, die fälschlicherweise als Macropsobrycon identifiziert wurden!
Last Update: Friday 06. April 2007
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