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Compsura

 

Compsura    Eigenmann, 1915

 

heterura    Eigenmann, 1915

 

Rio Sao Francisco (von Bahia bis in den Süden von Minas Gerais) und Rio Itapicuru (Bahia). Auch aus der Nähe von Fortaleza (Ceara) gemeldet. Etwa 40 mm SL. Spezialisierte Schuppen auf der Basis der Schwanzflosse. Auffälliger Schwanzwurzelfleck. Spitze der Rückenflosse schwarz, bei den Männchen manchmal auch die der Anale. Zeichnung in Géry (1977, S. 575).

 

 

gorgonae    (Evermann & Goldsborough, 1909)

Cheirodon gorgonae    Evermann & Goldsborough, 1909

 

Diese Art ist offenbar auf das zentrale Panama beschränkt, wo sie sowohl pazifische als auch atlantische Zuflüsse in den Provinzen Colon, Panama und Darién bewohnt. Im Osten bis in den Rio Chucunaque in der Provinz Darién. Vorkommen in Costa Rica fraglich. Das von Bussing (1967) gemeldete Vorkommen bezieht sich auf "Odontostilbe" dialeptura.

Die Art erreicht SL bis 30 mm, nach Géry (1977) bis 40 mm, und ist durch das Vorhandensein spezialisierter Schuppen auf der Schwanzwurzel gekennzeichnet, die dort Taschen bilden. Nach Géry (l.c.) mit einigen V-förmigen Linien über der Anale.

C. gorgonae war von Weitzman & Fink (1974) wieder in ihre ursprüngliche Gattung Cheirodon gestellt worden, doch laut Malabarba (1998) gehört sie in die Gattungsgruppe Compsurini. Eine abschliessende Zuordnung nahm er in jener Arbeit zwar nicht vor, doch sowohl in Malabarba & Weitzman (1999) als auch in Malabarba et. al. (2004) wird die Art – ohne Anführungszeichen oder andere Einschränkungen – zu Compsura gerechnet (im Gegensatz zu "Odontostilbe" dialeptura und "O." mitoptera). Das stark disjunkte Verbreitungsgebiet der Gattung bleibt dabei bemerkenswert.

 

 

 

 


Last Update: Friday 06. April 2007

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